Was mache ich

Ich bin buchbar für alle möglichen Erfahrungen der Körperlichkeit im Behinderten - Bereich.

Ich liebe es, zu streicheln, massieren, einfach im Arm halten; Zärtlichkeiten austauschen, Wärme, Nähe,...
- alle Spielarten der Erotik und der körperlichen Vereinigung.

Ich hatte im Laufe der letzten Jahre mehrere wunderschöne, prägende Begegnungen mit Menschen unterschiedlicher Behinderung.
Ich kann - und möchte auch gar - nicht behaupten, ich sei “routiniert” im Umgang mit Lifter; an- und auskleiden; Kathetern, Skat-Spritzen und anderen lebensbegleitenden Dingen behinderter Menschen.

Aber ich möchte sagen, ich habe keine Angst davor; es stellt für mich ein Stück Normalität dieser Menschen dar, mit dem ich selbstverständlich umgehe.

Ich freue mich auf weitere Begegnungen dieser Intensität und dieser Vertrautheit.
Gerne stelle ich mich auf individuelle Wünsche und Vorraussetzungen ein.


Während ich eine längere, private Beziehung mit einem Mann mit Tetra QS komplett geführt habe, habe ich manches Mal gedacht, daß 1, 2 Hände “mehr” praktisch und hilfreich wären.

Selbst als uneingeschränkt beweglicher Mensch fällt es schwer, den Partner zu streicheln; zu halten/fixieren; sich selbst in Position zu halten; evtl. sich selbst zu berühren; sich rhythmisch zu bewegen - und das alles möglichst gleichzeitig.

Manches Mal wünschte ich mir Hilfsmittel um gelähmte Körperteile in Position zu fixieren, damit ich mich ausschließlich auf die sinnlichen Dinge konzentrieren und entspannt genießen könnte.
Somit möchte ich gerne Paaren anbieten, einfach zu unterstützen.
Evtl. zu helfen, bislang nicht umsetzbare Stellungen oder Praktiken durch 2 weitere stützende; haltende oder drückende Hände praktizierbar zu machen.
Als neutraler - gerne auch bekleideter - Helfer ohne aktive Beteiligung.
In dieser Form natürlich zu angemessenem Honorar auf VB.


Einst mußte ich schmunzeln....

Eine Kollegin, welche Sexualbegleitung anbietet, bekam eine Anfrage für einen Termin, der eher aus der Gegend Heilbronn kam.
Sie wies den Anrufer darauf hin, daß ich viel näher an seinem Wohnort erreichbar wäre und bekam zur Antwort, daß er auch mich bereits “entdeckt” hätte - ich jedoch bloß eine “ganz normale Hure” sei.....

Das hat mich dann doch erstaunt. Worin unterscheidet sich eine Frau, welche ausschließlich Termine mit Behinderten macht mit einer Frau, die auch Termine mit Fussis macht? Wo doch BEIDE für ihre Dienste Geld möchten.

Letztlich ist die Gruppe der Klientel doch nicht gewichtig, sondern viel mehr die Art der Treffen; der Hintergrund; die Chemie zwischen den Menschen; die innere Einstellung und ob man das Herz an der richtigen Stelle hat.
Ich mag sinnliche, warmherzige Zusammentreffen, in denen das Wohlfühlen; Geborgensein; Vertrauen und Entspannung eine Rolle spielen.
Ich mag Treffen, bei denen man die Zeit hat, sich aufeinander einzustellen; sich einzulassen; sich fallenlassen und gegenseitig Gutes schenken kann.

Und hier ist es letztlich irrelevant, wie man mich bezeichnen mag.
Es ist einfach wichtig, daß es paßt zwischen den Beteiligten - dann wird es auch sicherlich eine intensive, schöne Erfahrung für beide.

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