Lange Zeit habe ich mir gewünscht, mit und für Menschen mit Behinderung etwas verändern und verbessern zu können.

Ich hatte mir gewünscht, nicht nur bei Betroffenen, sondern auch bei Mitarbeitern in Wohnheimen und auch Menschen, welche ansich überhaupt nichts mit der Thematik “Behinderung und Sexualität” verbindet, etwas bewirken zu können.
Ich bin nach wie vor der Meinung, daß JEDER Mensch ein Anrecht auf Körperlichkeit, Nähe, Wärme, Zärtlichkeit - und auch Sexualität hat.
Auch Menschen, welche aufgrund einer Behinderung oder ihres Umfeldes kaum Möglichkeiten haben, sich selbstständig hierfür ein passendes Gegenüber zu suchen.

Hier sind Außenstehende gefragt, die Sehnsüchte; Träume; tiefen Bedürfnisse eines Menschen zu erspüren und Sorge zu tragen, daß auch ein pflegebedürftiger oder sprachbehinderter Mensch eine Chance auf menschliche Wärme bekommt.

In letzter Zeit bewegt sich vieles.
Und ich freue mich sehr darüber, daß mich immer wieder Wohnheime, Zeitungen, Studenten - auch eine HEP-Schule - einladen, um Bestandteil und/oder Ergänzung ihrer Arbeit zu sein.
Ich darf meine praktischen Erfahrungen und meine Eindrücke einbringen, damit theoretisches Wissen dadurch erweitert und bereichert werden kann.

Hier möchte ich mich bedanken.

Dafür, daß ich einen Teil am Umdenken beitragen darf.
Und dafür, daß sich das Denken vieler zunehmend öffnet.
Dafür, daß man mich für meine Arbeit schätzt und sie gutheißt.
Und daß diese Arbeit hilft, zu bewegen.

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