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Lange Zeit habe ich mir gewünscht, mit und für Menschen mit Behinderung etwas verändern und verbessern zu können.
Ich hatte mir gewünscht, nicht nur bei Betroffenen, sondern auch bei Mitarbeitern in Wohnheimen und auch Menschen, welche ansich überhaupt nichts mit der Thematik “Behinderung und Sexualität” verbindet, etwas bewirken zu können. Ich bin nach wie vor der Meinung, daß JEDER Mensch ein Anrecht auf Körperlichkeit, Nähe, Wärme, Zärtlichkeit - und auch Sexualität hat. Auch Menschen, welche aufgrund einer Behinderung oder ihres Umfeldes kaum Möglichkeiten haben, sich selbstständig hierfür ein passendes Gegenüber zu suchen.
Hier sind Außenstehende gefragt, die Sehnsüchte; Träume; tiefen Bedürfnisse eines Menschen zu erspüren und Sorge zu tragen, daß auch ein pflegebedürftiger oder sprachbehinderter Mensch eine Chance auf menschliche Wärme bekommt.
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